Start

 

 

 

 

Willkommen

bei EREPRO!
Was ist EREPRO?
Informieren Sie sich hier

 

AKTUELLES

Neu in der Rubrik Fachforum: Inklusion – wie soll das gehen?
Zum 10-jährigen Jubiläum der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen (UN-BRK) erhielten wir einen neuen “Bericht aus Genf” (11) von Theresia Degener, die ein differenziertes Bild der Fortschritte internationaler Akzeptanz der BRK zeichnet, Probleme und Rückschläge dabei aber nicht auslässt. … weiterlesen

Verletzt – bedroht – gewalttätig. Respekt und Mitgefühl retten Leben. Eine Erörterung in leicht lesbarer Sprache. Ch. Kruse und Mitarbeiter, 31.3.2016
Nach der Schilderung eines persönlichen Erlebnisses mit einem unbezähmbaren Impuls fragen wir, was ist mit “unbezähmbar” gemeint? Was wissen wir über den Umgang mit Unbezähmbarem, insbesondere bei Menschen, die Erniedrigung und Demütigungen erlebt haben, und unter großen Ängsten leiden? Wie finden sie eine neue (Schein-)Sicherheit? Wir zeigen – nach Darstellung eines Beispiels, des Ajax von Sophokles, wie sich Entwertung  auswirken kann – von leichter Verführbarkeit bis hin zu Ausübung brutaler Gewalt und Massentötungen. … weiterlesen

Anmerkungen und Hintergrundinformationen zum Artikel „Verletzt – bedroht – gewalttätig. Respekt und Mitgefühl retten Leben“  aufrufen

Ein Hinweis auf die neueste Ausgabe der „Sozialpsychiatrischen Informationen“ 4/2016, S. 12.
„Fast ein Streitgespräch – Klaus Dörner trifft Peter Brieger.“: „Zusammenfassung: Mehr als 30 Jahre Altersunterschied trennen die beiden Psychiater Klaus Dörner und Peter Brieger. In den letzten drei Jahren haben sie sich wegen der Neubearbeitung des Lehrbuchklassikers »Irren ist menschlich« immer wieder getroffen, auseinandergesetzt, manchmal gestritten. Unterschiedliche Auffassungen haben beide auch zum Thema Diagnostik und sie geraten darüber in einen Diskurs über Resilienz, Wissenschaftlichkeit und Ambiguität in der Psychiatrie.“
Diese Diskussion ergänzt unseren Artikel – insbesondere auch hinsichtlich der Aussagen über Schicksalslosigkeit!

Neue Beiträge in der Rubrik „Psychiatrieleben“: Gespräch über Gefesselte auf geschlossener psychiatrischer Station.  Kurzfilm (31′) über ein Gespräch mit Angelika Kurella, die Psychiatriepatienten auf geschlossenen Stationen besucht hat. Mehr als zwei Jahre nach ihrem plötzlichen Tod am 14. April 2014 können wir hier Filmaufnahmen von Juli 2013 zeigen, welche die Filmemacherin Sigrun Schnarrenberger und der Kameramann Dominik Schoetschel EREPRO freundlicherweise zur Verfügung gestellt haben. …. weiterlesen

Ein gereimtes Gedicht Gert Springmann, Mai 2016
Der Nervenarzt ganz sachlich nickt,
der Läppische leicht blinzelnd blickt,
der Arzt wird zunehmend säurer,
uns beiden wird das immer ungeheurer.  weiterlesen

Ich lebte das Leben anderer
Rosa Klimm, 2.3.2016
Als ich so tief gefallen war, wurde mir langsam bewusst, dass in meinem Leben einiges gewaltig schief lief. Bisher lebte ich meist das Leben anderer, nicht mein Leben. Nur, was war mein Leben? Das musste ich herausfinden. Und so begann ich Stück für Stück mein Leben umzukrempeln. Immer war ich ein Verstandesmensch gewesen. Doch plötzlich kam ich damit nicht mehr weiter. Ich begann auf … weiterlesen

Neu unterGut zu wissen“: Keine freie Wohnungswahl mehr für Psychiatriepatienten? 28.11.2016 Schon wieder gibt es gesetzliche Vorhaben, die ein selbstbestimmtes Leben von Psychiatriepatienten sehr erschweren könnten. Es geht um die freie Wahl von Wohnort und Wohnform als elementares Menschenrecht. Dieses Recht wird ausgerechnet durch das neue Bundesteilhabegesetz infrage gestellt. (Der Bundestag hat schon in erster Lesung zugestimmt!) … weiterlesen

Hinweis: Auf dem Nachrichtenportal Sozial.de finden Sie einen interessanten Artikel zu der Frage: “Schafft das aktuelle Vergütungssystem im Betreuungsrecht falsche Anreize?” 16.10.2015
http://www.sozial.de/index.php?id=37&tx_ttnews[tt_news]=28320&cHash=0c106e3b9c2d2c5646518b99fb3238e2

Verfassungsgericht fordert Gesetz für mehr Zwang gegenüber “psychisch Kranken, die eines freien Willens nicht fähig” sind. 2.10.2016
Das kann man kaum glauben, muss man aber schließlich doch, da die Ärzte Zeitung es am 25.8.2016 berichtet:
“Hilflose und nicht einsichtsfähige Menschen können künftig einfacher einer medizinischen Zwangsbehandlung unterzogen werden. Wie das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe entschied, kann dies auch abseits einer geschlossenen Unterbringung – etwa in regulären Kliniken oder Pflegeheimen – zulässig und angezeigt sein.”   … weiterlesen

Resignation gegenüber der Pharmalobby? Ch. Kruse 31.7.2016
Seit einiger Zeit wissen wir, dass die Pharmaindustrie ein Neues Projekt plant mit einschneidenden Änderungen für unsere Medikamentensicherheit.
Obwohl kritische Zeitschriften wie “Arzneimitteltelegramm” und “MEZIS” (Mein Essen zahl ich selber), Initiative unbestechlicher Ärztinnen und Ärzte, auf die gefährlichen Folgen dieser Pläne hingewiesen haben, findet darüber keine öffentliche Diskussion statt.
Worum geht es? … weiterlesen

NEUE KOMMENTARE
Am 10.11.2016 bekamen wir vom Trialog-Forum Peine einen Hinweis auf einen Erfahrungsberichtvon Ute Maria Krämer über die XIV. Tagung 2012 über „Subjektive Seite der Schizophrenie“ in Stralsund: http://trialog-forum-peine.de/?page_id=1405

Am 7.11.2016 – einen Tag vor der Präsidentschaftswahl in USA – schrieb Irene einen Kommentar zu Donald Trump als einem typischen „Gekränkten“.

Am 29.9.2016 ist ein Kommentar erschienen zum Thema Reduce, Reduzieren von Psychopharmaka. (http://www.erepro.de/2015/04/28/reduce-reduzierung-von-neuroleptika/) in dem mehr Sorgfalt von EREPRO gefordert wird: „S. Leucht (der Forschungsleiter) erklärt Lecture honoraria: EIiLilly, Lundbeck, Pfizer, Janssen, BMS, Johnson and Johnson, Roche, Sanofi Aventis, ICON, Abbvie; Consulting: Roche, Janssen, Lundbeck, EIiLilly. (…) Der Leiter der genannten Reduce-Studie steht unter massiven Interessenskonflikten. (…) Ein objektives Ergebnis bei der Studie ist unter solchen Voraussetzungen nicht zu erwarten.“
Tatsächlich ist es ein gravierendes Versäumnis, über diese Abhänigkeiten nicht informiert zu haben.
Jürgen Thorwart antwortet am 16.10.2016 auf diesen Kommentar in einer Mail an EREPRO. Er hat Prof. Leucht angeschrieben und um Information gebeten. Die Antwortmail von Prof. Leucht finden Sie – so wie den Text der Anfrage von Dr. Thorwart unter den Kommentaren zum Artikel.
http://www.erepro.de/2015/04/28/reduce-reduzierung-von-neuroleptika/

Am 24.4.2016 ist ein neuer Kommentar zum Thema Euthanasie (300 000 Menschen mit besonderen Belastungen getötet) erschienen mit dem Hinweis auf einer Tagung von DIakonie und Caritas im Juni 2015, auf der die Diakonie selbstkritischer als bisher Stellung nimmt zu den NA-Verbrechen, für die der Wohlfahrtsverband Verantwortung trägt. Wir finden, das ist ein wichtiges Bekenntnis:  70 Jahre Kriegsende: Caritas und Diakonie erinnern selbstkritisch an NS-Verbrechen an Kranken und Behinderten.

http://webcache.googleusercontent.com/search?q=cache:http://www.diakonie.de/70-jahre-kriegsende-caritas-und-diakonie-erinnern-selbstkritisch-16313.html&gws_rd=cr&ei=W1gbV-_GJcKnsgHFlY-oDA

Ergänzungen zu dem Fachforum-Artikel 300 000 Menschen mit besonderen Belastungen getötet (Anmerkungen zum Thema NS-Euthanasie aus Anlass der Wanderausstellung „erfasst, erfolgt, vernichtet.“ Kranke und behinderte Menschen im Nationalsozialismus, ausgerichet von der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN)):

Bitte beachten Sie weiter ergänzend den Text einer Predigt von Prof. Ebeling von 1940 zur Bestattung eines Euthanasieopfers und seine eigenen brieflichen Äußerungen im Jahr 1985 dazu. Frau Dr. Schulz aus Bayreuth hatte uns mit ihrem Kommentar zu dem Artikel diese Texte geschickt. Wir können den Lesern des Artikels und des Kommentars erst nach der freundlicher Genehmigung von Frau Ebeling und des Verlags Mohr Siebeck Tübingen, der das Copyright hat, an dieser Stelle die interessanten Dokumente zur Verfügung stellen. Erstveröffentlichung der Predigt: Gerhard Ebeling, 1995, „Predigten eines ‚Illegalen‘ aus den Jahren 1939-1945“ bei Mohr Siebeck.

Das letzte Heft der hilfe Blätter von EREPRO Nr. 15 ist im November 2012 erschienen mit dem Titel:Wer kann selbst bestimmen?  Reformbedarf in der Psychiatrie.“   

hier können Sie sich über jedes Heft informieren und bestellen, was Sie interessiert. Alle Hefte sind lieferbar.

Wenn Sie uns schreiben wollen, können Sie das tun per Mail an erepro@gmx.net, oder per Postbief an:
EREPRO Frundsbergstraße 16,80634 München sowie als Kommentar zu den Artikeln dieser Homepage.

Neues von EREPRO

Sie erhalten jeden neuen Artikel direkt per E-Mail.